Trackbox Deutschland/Europa
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letzte Aktualisierung: 26.05.2012 19:30
- Euro-Austritt Griechenlands würde EZB-Kapital aufzehren
Washington (BoerseGo.de) - Ein Austritt Griechenlands aus der Eurozone würde voraussichtlich zur Insolvenz der Europäischen Zentralbank (EZB) führen. Die Forderungen der EZB gegenüber Griechenland seien inzwischen mehr als doppelt so hoch wie das EZB-Eigenkapital, sagte der geschäftsführende Direktor des internationalen Bankenverbandes IIF, Charles Dallara, am Freitag. Sollte Griechenland aus dem Euro austreten und seine Verbindlichkeiten nicht mehr begleichen, sei die EZB "insolvent" und müsste von den Euro-Staaten rekapitalisiert werden, so Dallara.Die Kosten eines Euro-Austritts Griechenlands würden vermutlich über der bisherigen IIF-Schätzung von einer Billion Euro liegen, sagte Dallara. Die Prognose vom Jahresbeginn sei inzwischen "etwas veraltet". Europa und die Weltwirtschaft seien auf einen Austritt Griechenlands aus der Eurozone nicht vorbereitet.
- Bankia braucht weitere 19 Milliarden Euro
Madrid (BoerseGo.de) - Die spanische Großbank Bankia benötigt zu ihrer Sanierung weitere Finanzhilfen in Höhe von 19 Milliarden Euro. Diesen Betrag wolle man zusammen mit der Konzernholding Banco Financiero y de Ahorros (BFA) im Rahmen eines Sanierungsplans vom spanischen Staat erbitten, teilte der Sparkassenkonzern am Freitagabend mit und bestätigte damit entsprechende Medienberichte. Vor zwei Jahren hatte die Bank bereits 4,5 Milliarden Euro aus dem staatlichen Bankenrettungsfonds FROB erhalten. Anfang 2012 hatte der spanische Staat dann die Mehrheit an BFA und Bankia übernommen. Der neue Sanierungsplan muss noch von der spanischen Zentralbank, der Regierung und der Europäischen Union bewilligt werden.Mit dem neuen Hilfegesuch von Bankia sind alle bisherigen Schätzungen zum Hilfsbedarf des spanischen Finanzsektors Makulatur. Der spanische Wirtschaftsminister Luis de Guindos hatte vor kurzem die Kosten zur Sanierung aller spanischen Banken auf 15 Milliarden Euro geschätzt. Die von Bankia benötigte Staatshilfe hatte de Guindos noch am Mittwoch auf mindestens neun Milliarden Euro beziffert. Die spanischen Banken leiden unter dem Zusammenbruch des Immobilienmarktes und der Rezession in Spanien.Das spanische Wirtschaftsministerium arbeitet derzeit an Plänen zur Fusion der spanischen Sparkassen CatalunyaCaixa und Novagalicia mit Bankia. Bei einer Zusammenlegung der Institute würde eine neue Bank mit einer Bilanzsumme von 455 Milliarden Euro entstehen, wie Medien berichten. Bankia teilte am Freitag weiter mit, dass sich der Verlust im Jahr 2011 nach einer Bilanzüberarbeitung nun auf drei Milliarden Euro summiere.Unterdessen stufte die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) am Freitagabend die Kreditwürdigkeit von fünf spanischen Banken herunter. Das Rating für Bankia wurde von BBB- auf BB+ gesenkt. Die beiden größten börsennotierten spanischen Banken, Banco Santander und BBVA, blieben von einer Abstufung verschont. Allerdings ist der Ausblick für beide Institute negativ, nachdem sie bereits im April um zwei Stufen heruntergestuft wurden.
- DAX (28.05.2012) - Tagesausblick für die Pfingsttage
Der DAX ist nach 1000 Punkten Abwärtstrend überverkauft. Stabilisierungstendenzen sind knapp oberhalb von 6200 zu erkennen.Entschlossene Käufer waren aber bisher nicht zu sehen.______________________________________________________DAX - WKN: 846900 - ISIN: DE0008469008Börse: Xetra in Euro / Kursstand: 6340Widerstände: 6407 + 6450/6470 + 6500 + 6580/6630Unterstützungen: 6245 + 6195/6220 + 6000 + 5817Charttechnischer Ausblick:- Solange der DAX nicht unter 6170 fällt ist eine Zwischenrally im bereits seit 1000 Punkten bestehenden Abwärtstrend bis 6580/6630 möglich.- Klettert der DAX heute über 6410, so gelingt voraussichtlich auch der Anstieg bis 6450 bzw. 6500. 6500 ist ein markanter Widerstand.- Verbleibt der DAX unterhalb von 6410, so kann es jederzeit zu einer Abwärtsbewegung bis 6220/6230 (Maitief) kommen.- Bei 6195/6220 wäre der DAX an der mehrwöchigen unteren Trendkanalbegrenzung (großer, unterer Kanalboden) charttechnisch unterstützend abgesichert, dürfte also nach oben abdrehen.- worst case: Unterhalb von 6170 setzt voraussichtlich ein beschleunigter, sell off-artiger Abwärtstrend bis 5817 ein.Viele Grüße und schöne Pfingsten!Rocco GräfeTechnischer Analyst und Trader GodmodeTrader.deDAX Tag
- Eurokrise im Überblick: Tauziehen um Eurobonds!
Wochenende, 19./20. Mai:Wirtschaftsweisen-Chef Wolfgang Franz warnt Griechenland vor Euro-Austritt. "Der Konsum und die Investitionstätigkeit in Griechenland würden einbrechen, die Arbeitslosigkeit rapide zunehmen", so Franz zur "Rheinischen Post". Wollen die Griechen den Euro behalten, sei dies nur bei Einhaltung der Vereinbarungen und Reformen möglich.Touristen meiden Griechenland. Reiseveranstalter melden deutlichen Einbruch der Nachfrage nach Griechenland-Reisen. Alltours bezeichnet die Lage als "dramatisch".Griechenland könnte nach Ansicht des slowenischen Finanzministers Sustersic schnell aus der Euro-Zone austreten. "Es könnte kurzerhand geschehen, wenn nötig", so Sustersic mit Hinblick auf die Neuwahlen am 17. Juni. "Es ist nicht unmöglich, sich eine Euro-Zone ohne Griechenland vorzustellen", ergänzte er.Bundesfinanzminister Schäuble warnt Griechenland vor Aufkündigung der europäischen Hilfen. "Wer den Griechen einredet, sie bräuchten sich an das vereinbarte Sparprogramm nicht halten, der belügt das griechische Volk", warnte Schäuble. Griechenland könne sich nicht aus der Verantwortung winden.Frankreich will beim informellen EU-Gipfel am Mittwoch trotz des starken Widerstands aus Berlin auf Eurobonds pochen. "Ich werde alle Wachstumsvorschläge bei diesem informellen Treffen am 23. Mai vorlegen. Zu dem Paket gehören auch Eurobonds und ich werde sie nicht alleine vorschlagen. Dafür habe ich hier bei der G8 die Bestätigung erhalten", so der französische Staatspräsident Hollande.G8-Staaten unterstreichen Forderung nach Verbleib Griechenlands in der Euro-Zone. "Wir bekräftigen unser Interesse daran, dass Griechenland in der Euro-Zone bleibt, solange es seinen Verpflichtungen nachkommt".Bundesbank-Präsident Weidmann sieht Grenze der vertretbaren Griechenland-Risiken bei den Notenbanken der Eurozone erreicht. Sollte Griechenland die Eurozone verlassen, drohen dem deutschen Steuerzahler riesige Verluste aus dem Target-Verrechnungssystem der Zentralbanken.Bundesbank-Präsident Weidmann pocht auf Sicherung der Preisstabilität für Deutschland. Die These, dass Deutschland eine höhere Inflation in Kauf nehmen sollte um die wirtschaftlichen Ungleichgewichte in Europa zu bekämpfen, lehnt Weimann gegenüber der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" ab.Montag, 21. Mai:Nach drei aktuellen Umfragen zeichnet sich knapp vier Wochen vor den Neuwahlen in Griechenland ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der radikalen Linken (Syriza) und der Konservativen Nea Dimokratia (ND) ab. Zwei Umfragen sehen ND knapp vorne, eine Syriza.Banken der Krisenländer müssen immer häufiger auf Notkredite ihrer Zentralbanken zurückgreifen. Laut "Welt am Sonntag" hat sich das Volumen dieser Hilfsdarlehen seit Anfang 2011 mehr als verdoppelt.Griechische Zentralbank dementiert Gerüchte, sie plane Einschränkungen bei Geldabhebungen und Auslandsüberweisungen. Nach einem Bericht der griechischen Sonntagszeitung "Proto Thema" ist geplant, dass jeder Bürger täglich nur einen bestimmten Betrag abheben könne.Einem Medienbericht zufolge will die teilverstaatlichte Bankia den spanischen Bankenrettungsfonds um Hilfen in Höhe von 10 Milliarden Euro bitten.Der frühere EZB-Chefvolkswirt Jürgen Stark hält einen Ausstieg Deutschlands aus dem Euro für undenkbar. "Der wirtschaftliche und politische Schaden wäre für Deutschland und Europa irreparabel. Die Rückkehr zur D-Mark, über die immer mal wieder spekuliert wird, ist reine Nostalgie", sagte er im Interview mit der "Welt".Griechenland: Pharmaindustrie bereitet Notversorgung mit Medikamenten vor, für den Fall, dass das Land aus der Eurozone ausscheidet und in Zahlungsnot gerät.Der frühere Bundesbankvorstand Thilo Sarrazin erhebt in einem FAZ-Interview schwere Vorwürfe gegen deutsche Politiker. Bundesfinanzminister Schäuble nenne eine Inflationsrate von 3 Prozent hinnehmbar und verkaufe zugleich Bundesanleihen mit einem Zins von weniger als 1,5 Prozent. "Das heißt, Schäuble setzt bereits darauf, dass die Staatsschuld entwertet wird", so Sarrazin.Bundesregierung lehnt Eurobonds weiter ab. "Eurobonds zum jetzigen Zeitpunkt signalisieren zu niedrige Zinsen und nehmen den Druck auf die Anpassung der europäischen Volkswirtschaften", sagte Finanz-Staatssekretär Steffen Kampeter (CDU) im "Deutschlandfunk".Nouriel Roubini: Griechenland kann dem aktuellen "Teufelskreis" nur mit einem Austritt aus der Eurozone entkommen. Innerhalb des Währungsraums bleibe das Land in einem Gemisch aus Staatspleite, einem Verlust an Wettbewerbsfähigkeit, zu hohen Defiziten und einer tiefen Wirtschaftskrise gefangen.Nach einem Bericht des "Focus" soll der dauerhafte Euro-Rettungsschirm ESM nun doch mit einer Banklizenz ausgestattet werden, um ein Übergreifen der Griechenland-Krise auf andere Länder zu verhindern.Deutsche Bank-Chefvolkswirt Thomas Mayer hält es für möglich, dass Griechenland eine Parallelwährung zum Euro einführt.Nach Einschätzung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) wäre ein Austritt Griechenlands aus der Eurozone verkraftbar. Der Euro würde auch ohne Griechenland überleben, so IW-Chef Michael Hüther.Die teilverstaatlichte spanische Großbank Bankia braucht zusätzliche Mittel in Höhe von 7,0 bis 7,5 Milliarden Euro um die neuen Auflagen der spanischen Regierung zur Verhinderung weiterer Schocks im Bankensektor zu erfüllen.IWF: Einige spanische Banken werden wahrscheinlich staatliche Hilfe benötigen.Dienstag, 22. Mai:FDP-Haushaltsexperte Otto Fricke hält Eurobonds für "schlicht verfassungswidrig". Zudem gebe es gleich vier Nachteile: "Eurobonds würden eine Haftung Deutschlands für alle in Europa aufzunehmenden Schulden bedeuten, den wichtigen Reformdruck von Krisenländern nehmen, die jährlichen Zinskosten für Deutschland um mindestens 15 Milliarden Euro erhöhen und ganz Europa weiter in den Schuldensumpf treiben", sagte er der "Rheinischen Post".Unionsfraktionsvize Michael Meister schlägt Frankreich und Italien vor, gemeinsame Staatsanleihen aufzulegen. "Die Staaten, die die Eurobonds fordern, können zusammen gemeinsame Bonds herausgeben", sagte er der "Rheinischen Post".Frankreichs Staatspräsident François Hollande erklärt die "Reorganisation Europas" zu seiner wichtigsten Aufgabe. Bereits an diesem Mittwoch sollen bei einem EU-Sondergipfel in Brüssel "alle Vorschläge, alle Ideen auf den Tisch", um das Wachstum wieder anzukurbeln.Die Bundesregierung will sich offenbar auf eine Diskussion über sogenannte Projektbonds einlassen. Mit dieser neuen Wortspielerei sollen Infrastrukturprojekte gemeinsam finanziert werden. Die EU-Länder übernehmen damit wie bei Eurobonds ein gemeinsames finanzielles Risiko. Zudem werden bei einer gemeinsamen Haftung die Schuldenspielräume der Krisenstaaten erhöht.Spanien fordert mehr Unterstützung von der EZB. Bei der neuen EU-Strategie, das Wachstum im Euroraum anzukurbeln und die schwachen Volkswirtschaften in der Peripherie aufzupäppeln, sollte die Notenbank eine größere Rolle einnehmen, so ein Regierungsbeamter.Der frühere Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin fordert die Bundesregierung auf, nicht länger auszuschließen, dass Deutschland die Euro-Zone verlassen könnte. "Wenn man nicht für sich einen Punkt festlegt, an dem man nicht mehr mitmacht, verliert man jede Verhandlungsmacht", sagte er der "Welt".Irische Banken brauchen möglicherweise weitere Staatshilfen. Nach Ansicht der Analysten der Deutschen Bank könnten im kommenden Jahr 2 bis 4 Milliarden Euro zusätzlich fehlen, wenn sich Immobilienmarkt und Realwirtschaft schlechter entwickeln als bislang angenommen (Handelsblatt).Wirtschaftswissenschaftler Prof. Wilhelm Hankel sieht im Linksruck in Griechenland und Frankreich den Anfang der Auflösung der Eurozone. Staaten mit Linksregierungen können sich den Euro nicht leisten, sagte er in einem Interview.Griechische Banken sollen am Freitag eine Kapitalspritze vom griechischen Stabilitätsfonds in Höhe von 18 Milliarden Euro erhalten. Die Institute gehen davon aus, dass sie sich anschließend wieder über die EZB refinanzieren können.Bundeskanzlerin Merkel: Der Fiskalpakt ist ein erster Schritt hin zur Fiskalunion.Nach Einschätzung der OECD reichen die Rettungsschirme nicht aus, um Länder wie Spanien und Italien gleichzeitig und für längere Zeit zu finanzieren. Unter Umständen sei deshalb auch eine Beteiligung der EZB erforderlich.Nach Ansicht des Wirtschaftsweisen Peter Bofinger sind Eurobonds nur vertretbar, wenn sie mit stärkeren Eingriffsrechten der EU in nationale Haushalte verknüpft werden.Kreise: Bundesregierung sieht keine Rechtsgrundlage für die Einführung von Eurobonds.Die Ratingagentur Egan Jones stuft Spanien von BB+ auf BB- ab.EU-Kommissar Günther Oettinger warnt Bundeskanzlerin Merkel davor, Euro-Bonds generell abzulehnen. Die Einführung von Euro-Bonds sei eine Frage des richtigen Timings. Gleichzeitig betont er, dass Deutschland seinen Zinsvorteil nicht verlieren dürfe. Länder mit einem AAA-Rating sollten seiner Meinung nach von einem internen Zinsausgleich profitieren.Pimco kündigt an, sein Engagement in Bundesanleihen zurückzufahren. Der weltgrößte Anleihehändler favorisiert nord-amerikanische Währungen im Gegensatz zu europäischen oder asiatischen Währungen.Griechenland: Nach den Worten des ehemaligen Ministerpräsidenten Papademos wird ein Austritt aus der Eurozone gegenwärtig in Betracht gezogen. Die Kosten eines griechischen Austritts wären für die Eurozone sehr schwerwiegend und weitreichend.Mittwoch, 23. Mai:Einem Medienbericht zufolge will der spanische Ministerpräsident Mariano Rajoy die EZB um direkte Staatsfinanzierung bitten, um die Renditen des Landes zu drücken.SPD erhebt schwere Vorwürfe gegen Finanzminister Wolfgang Schäuble - er soll beim Fiskalpakt getäuscht und verschleiert haben. Zudem würden wichtige Dokumente der EU zu den Auswirkungen des Pakts sowie die rechtliche Absicherung der Schuldenbremse unter Verschluss gehalten, berichtet das "Handelsblatt".Am Devisenmarkt ist die Skepsis gegenüber dem Euro gestiegen. Hedge-Fonds und institutionelle Investoren haben zuletzt an der Terminbörse in Chicago mehr Wetten auf einen fallenden als auf einen steigenden Euro-Dollar-Kurs abgeschlossen - und zwar mit der höchsten Differenz seit der Euro-Einführung, wie das "Handelsblatt" berichtet.Die EZB wehrt sich gegen Forderungen, die Namen der Banken preiszugeben, die sich zwischen Dezember und Februar mit über 1 Billion Euro billigem Notenbankgeld versorgt haben. Auf Anfrage der Grünen habe sich die EZB nun allerdings schriftlich bereit erklärt, über eine Offenlegung auf höherer Ebene und möglicherweise im Direktorium der Notenbank zu beraten, berichtet die FTD.Griechenland: Bankenrettungsfonds billigt die Auszahlung einer Brückenfinanzierung an die vier großen Banken des Landes. Die National Bank of Greece, Alpha Bank, EFG Eurobank Ergasias und die Piraeus Bank erhalten eine Kapitalspritze von 18 Milliarden Euro.Nach Ansicht von IWF-Chefin Christine Lagarde sind in Griechenland weitere Reformanstrengungen erforderlich, wenn das Land in der Eurozone bleiben will.Nach Ansicht von HWWI-Chef Thomas Straubhaar ist die Wahrscheinlichkeit für einen Austritt Griechenlands aus der Eurozone massiv gestiegen und jetzt "sehr hoch". "Es wäre ein Ende mit Schrecken, hätte aber den Vorteil, dass die Planungssicherheit wieder zunähme", sagte er im Interview mit "Börse Online".FDP-Chef Rainer Brüderle schließt Eurobonds nicht grundsätzlich aus. Wenn der Fiskalpakt und Schuldenbremse eingeführt seien und ein Gleichklang in der europäischen Wirtschaftspolitik erreicht sei, könne man über solche gemeinsamen europäischen Anleihen nachdenken, sagte er im Deutschlandfunk.EZB richtet Krisenstab zu Griechenland ein. Nach Informationen der "Zeit" wurde eine Arbeitsgruppe eingerichtet, um sich gegen eine mögliche Eskalation der Lage in Griechenland zu wappnen. Auch in der Bundesbank gebe es einen Krisenstab.Bundesbank: Entwicklung in Griechenland in hohem Maße besorgniserregend +++ Athen setzt Fortführung der Finanzhilfen aufs Spiel +++ Die Folgen für den Euroraum und Deutschland wären erheblich.Griechenland: Laut Sara Eisen von Bloomberg TV würden Griechenland im Falle eines Euro-Exits nur 46 Stunden (Börsenschluss New York - Börseneröffnung Neuseeland) zur Verfügung stehen, um den Übergang zu einer nationalen Währung zu vollziehen. In diesen 46 Stunden, müssten die Führer des Landes mögliche Unruhen in den Griff bekommen, einen Staatsbankrott bewältigen, eine neue Währung planen, die Banken rekapitalisieren und die drohende Kapitalflucht verhindern.Kreise: Monti und Hollande präferieren Euro-Bonds als Mittel zur Lösung der Krise. Sie verlangen diesbezüglich konkrete Entscheidungen auf dem nächsten EU-Gipfel im Juni. Merkel bleibt bei ihrem Nein.Laut EU-Parlamentspräsident Martin Schulz gibt es keine legale Möglichkeit Griechenland aus der Euro-Währung auszuschließen. Am Rande des EU-Gipfels in Brüssel warnte er zugleich das Land vor einer Katastrophe, sollte es einseitig die Bedingungen für die Finanzhilfen aufkündigen.Donnerstag, 24. Mai:Streit zwischen Deutschland und Frankreich beim EU-Gipfel. Hollande bekräftigte seine Forderungen nach gemeinsamen Anleihen von Euroländern. Merkel blieb bei ihrem Nein zu Eurobonds.EU-Gipfel: Die EU-Kommission will 7,3 Milliarden Euro aus dem EU-Budget in die Hand nehmen, um Jobs für Jugendliche zu schaffen. In Griechenland, Irland, Italien, Lettland, Litauen, Portugal, Slowakei und Spanien liegt die Jugendarbeitslosigkeit bei über 30 Prozent.EU-Gipfel: Grundsätzliche Einigung auf Impulse für mehr Wachstum in der Eurozone. Für den nächsten regulären Gipfel Ende Juni sei eine umfassende "Arbeitsagenda" besprochen worden, so Bundeskanzlerin Merkel.Bundeskanzlerin Merkel: "Wir haben angeboten, dass wir alles tun, um die Möglichkeiten der Strukturfonds zu mobilisieren, um Griechenland weiter bei der Entwicklung von Wachstum zu helfen." Voraussetzung sei jedoch, dass die Vereinbarungen eingehalten werden.Die Analysten der Citigroup gehen davon aus, dass Griechenland die Eurozone Anfang 2013 verlassen wird +++ Eine neue Währung in Griechenland würde sofort um 60 Prozent gegenüber dem Euro abwerten.The National: Nouriel Roubini spricht sich für einen geordneten Euro-Austritt Griechenlands aus, um den Euro zu retten.Italienische Vermögensverwalter berichten von einem Mittelabfluss im April von 1,3 Milliarden Euro.SPD und Grüne erneuern den Vorschlag eines europäischen Schuldentilgungsfonds. Alle Staatsschulden, die über 60 Prozent des BIPs der einzelnen Länder liegen, sollen vergemeinschaftet und innerhalb von 25 Jahren abbezahlt werden. Eurobonds lehnen beide Parteien ab.Bank of England / Bailey: Notfallpläne der britischen Banken für einen Euro-Austritt Griechenlands werden detaillierter.EZB-Ratsmitglied Nowotny: Volles EZB-Arsenal wurde noch nicht eingesetzt +++ Jede Verzögerung bei der Umsetzung der europäischen Brandmauer ist schädlich +++ Österreich müsste seine Zentralbank nicht rekapitalisieren, falls in Griechenland etwas geschehen sollte.Der Bankenverband schlägt eine "koordinierte Währungsreform" und "eine Art Marshall-Plan" für Griechenland vor. Ein Verbleib Griechenlands in der Eurozone sei "nur noch schwer erreichbar", sagte Verbandspräsident Andreas Schmitz laut Dow Jones Newswires.Marktgerücht: Neue EZB-Liquiditätsmaßnahmen möglich.Berechnungen der Bundesregierung zufolge beträgt das von Spanien für deutsche Banken und Versicherungen ausgehende Risiko über 100 Milliarden Euro.EZB-Direktoriumsmitglied Jörg Assmussen: Rekapitalisierungen von Banken würden gegenwärtig die Haushaltslage der entsprechenden Länder verschärfen, und damit wiederum die Banken negativ beeinflussen, da deren Bilanzen über ihre Bestände an Staatsanleihen mit den Regierungen gekoppelt sind.Die griechischen Parteien kämen bei einer Wahl im Moment auf folgende Stimmen: SYRIZA 30 Prozent, Neue Republik 26 Prozent, PASOK 15 Prozent, Demokratische Linke 7 Prozent, Unabhängige Griechen 7 Prozent.Laut Mike Shedlock von Mish´s Global Economic Trend Analysis will der spanische Wirtschaftsminister Luis de Guindos alle verstaatlichten Banken in einer gigantischen Bad-Bank, die einen Anteil von rund 20 Prozent am gesamten Bankenmarkt des Landes hätte, aufgehen lassen.Spanien: Das Institut Bankia braucht mehr Geld und wird das Land um mehr als die ursprünglich bereitgestellten 15 Milliarden Euro bitten.Laut S&P sind die AAA-Ratings von Deutschland und Großbritannien nicht gefährdet. Euro-Bonds tragen nicht zu einer Lösung der Krise bei.Freitag, 25. Mai:Die Kommunen halten ein Vorziehen der Schuldenbremse auf das Jahr 2014 für nicht verkraftbar. "Dann wäre im Gesamtstaat Deutschland ein Defizit von nur noch knapp 13 Milliarden Euro zulässig. Eine solche Vollbremsung ist nicht realistisch", sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Gerd Landsberg, der "Passauer Neuen Presse".Spanien muss seine Angaben zum Defizit im Jahr 2011 vermutlich erneut korrigieren. Einem Medienbericht zufolge muss die Marke nach der Prüfung der Regionalhaushalte wahrscheinlich angehoben werden. Erst in der vergangenen Woche wurden die Daten zum Defizit von 8,5 auf 8,9 Prozent erhöht.Vermögensberater Felix Zulauf: Griechenland, Portugal, Irland und Spanien werden innerhalb von einem Jahr die Eurozone verlassen und damit die Gemeinschaftswährung in eine schwere Krise stürzen. "Spanien steckt in einer ähnlichen Misere wie Griechenland, nur ist die Dimension viel größer. Ich erwarte, dass Spanien 2013 aus der Eurozone austreten wird", sagte er der WirtschaftsWoche.Nach einem Bericht des "Spiegel" arbeitet die Bundesregierung an einem Wachstumsplan für Europa. Im Rahmen eines Sechs-Punkte-Plans sollen auch Sonderwirtschaftszonen eingerichtet werden. So sollen ausländische Investoren unter anderem mit steuerlichen Vergünstigungen und weniger strengen Regulierungen angelockt werden.Der frühere EZB-Chefvolkswirt Ottmar Issing warnt in einem Gastbeitrag für das "Handelsblatt" vor Forderungen, die EZB solle es in der Krise mit der Preisstabilität nicht so genau nehmen und im Interesse eines erleichterten Anpassungsprozesses "vorübergehend" eine höhere Inflationsrate tolerieren. Von einer Aufweichung der Preisstabilität ginge das "falsches Signal an die Defizitländer" in Europa aus.Einem Zeitungsbericht zufolge will Spanien die vor dem Zusammenbruch stehende Bankia mit den beiden Staatsbanken Catalunya Banc und Novagalicia Banco zusammenlegen. Gemessen an den Vermögenswerten würde damit die größte Bank des Landes entstehen.Frankreich: Rendite für 10-jährige Staatsanleihen sinkt auf ein Rekordtief von 2,42 Prozent.Italiens Ministerpräsident Mario Monti will den Widerstand der Bundesregierung gegen Eurobonds brechen. Eine Mehrheit der europäischen Staats- und Regierungschefs sei für gemeinsame Anleihen.Bundesbankchef Weidmann: EZB ist bei den unkonventionellen Maßnahmen der Geldpolitik bereits bis zu den Grenzen des Mandats gegangen +++ Es ist eine Illusion zu glauben, dass Eurobonds die aktuelle Krise lösen können +++ Griechenland-Hilfen sollten gestoppt werden, wenn die Zusagen gebrochen werden.Dirk Müller, cashkurs.com: Ausländische Investoren akzeptieren beim Kauf von deutschen Staatsanleihen Zinsen von 0 Prozent, weil sie auf ein Auseinanderbrechen des Euro wetten und in diesem Zusammenhang auf Währungsgewinne hoffen. Die Währung, die in Deutschland übrig bleibt, würde deutlich aufwerten.Spanien: Katalonien bittet die Regierung um finanzielle Unterstützung. Die Region hat keine Refinanzierungsmöglichkeiten mehr.EU-Ratspräsident Van Rompuy: Die EU erwägt mehrere Szenarien für Griechenland, die Hauptvariante ist ein Verbleib in der Euro-Zone.Marktgerücht: Frankreichs Banken treffen Vorbereitungen für einen Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone.Marktgerücht: Mehrere spanische Banken benötigen Finanzhilfen.Spanien: Bankia bestätigt die Meldungen, nach denen das Institut den spanischen Staat um 19 Milliarden Euro gebeten hat. Mit der Hilfe soll unter anderem eine Kapitalerhöhung von 12 Milliarden Euro durchgeführt werden. 4 Milliarden Euro werden aufgrund von Abschreibungen im Immobiliensektor benötigt. Weitere 5,5 Milliarden Euro werden verwendet, um potentielle Verluste außerhalb des Hausmarktes abzufangen.Laut S&P steht Spanien am Beginn einer Double-Dip Rezession, die eine starke Zunahme der problematischen Assets im Finanzsystem zur Folge haben wird.IIF-Direktor Charles Dallara: Die Welt ist nicht auf einen griechischen Austritt aus der Währungsunion vorbereitet. Ein "Grexit" würde mehr als 1 Billion Euro kosten.Marc Faber: Griechenland und weitere Nationen sollten aus dem Euro austreten, aber stattdessen wird Deutschland wahrscheinlich größere Flexibilität demonstrieren und schließlich auch Eurobonds unterstützen +++ Das größte im Moment bevorstehende Risiko geht von einem Staatsbankrott Griechenlands oder anderen Ländern aus.Marc Faber: Es wäre am besten die Verluste aus einem griechischen Bankrott jetzt zu realisieren. Je länger man dieses Ereignis in die Zukunft verschiebt, desto größer wird das Risiko einer systemischen Krise von gigantischen Ausmaßen.Marc Faber wiederspricht der Ansicht von SocGen, dass ein Austritt Griechenlands Börsenverluste von 50 Prozent in Europa zur Folge hätten. Ein solches Ereignis wäre ausgenommen für Bank- und Versicherungsaktien vielmehr eine große Erleichterung für die Börsen.Mark Grant, Southwest Securities: Wenn man alle Verbindlichkeiten und Garantien Spaniens aufaddiert, kommt man auf eine Verschuldungsquote von rund 143 Prozent gemessen an der Wirtschaftsleistung +++ In Europa findet nicht nur ein Bank-Run, sondern auch ein Bond-Run statt. Ein Institut nach dem anderen zieht sich aus dem europäischen Markt für Staatsanleihen zurück.Verfolgen Sie alle Entwicklungen zur Schuldenkrise und viele andere Nachrichten von den Finanzmärkten live, kompakt und umfassend auf dem Echtzeitnachrichtenportal jandaya.de
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- Kleine Gewinne nach unentschlossem Geschäft
DJ XETRA-SCHLUSS/Kleine Gewinne nach unentschlossem GeschäftFRANKFURT (Dow Jones) - Am deutschen Aktienmarkt ist es am Freitag hin- und hergegangen. Immerhin gab es zum Schluss doch noch einen kleinen Gewinn: Der DAX stieg um 0,4 Prozent auf 6.340 Punkte. Viel "Rumgemache" führt aber bekanntlich zu nichts. Allen Schwankungen zum Trotz hat sich der DAX seit einer Woche nahezu nicht verändert. Das Geschäft verlief wechselhaft. Eindeckungskäufe von Händlern, die auf sinkende Kurse gesetzt hatten, verhalfen dem Markt zunächst zu Gewinnen. Dann sorgten aber schlechte Nachrichten aus dem Süden für Verluste.Der Präsident der katalonischen Selbstverwaltung, Artur Mas, hat gefordert, dass die Zentralregierung in Madrid die Schuldtitel der Regionen garantiert. Diese hätten wachsende Schwierigkeiten, die Finanzierung zu sichern. Die spanischen Regionen rücken zunehmend in das Zentrum der iberischen Schuldenkrise. Katalonien ist eine der größten und wichtigsten Regionen des Landes. Am Nachmittag leiteten gute Daten zur Stimmung der US-Verbraucher dann aber eine Erholung der Kurse ein."Vor dem langen Wochenende haben sich die Marktteilnehmer mit einer eindeutigen Positionierung zurückgehalten", meinte ein Händler. Zu Wochenbeginn wird nicht nur der Pfingstmontag begangen, sondern in den USA steht auch der "Memorial Day" auf der Agenda. Die Umsätze waren daher eher mäßig. Gehandelt wurden an DAX-Titeln auf Xetra rund 150,8 (Vortag: 148,3) Millionen Aktien im Wert von rund 2,68 Milliarden Euro.Unter Druck standen europaweit Finanzwerte und konjunkturabhängige Aktien. Die unsichere Lage über die weitere Unternehmensentwicklung ließ ThyssenKrupp um 2,8 Prozent auf 14,13 Euro fallen. Für Siemens ging es dagegen um 2,3 Prozent auf 68,58 Euro nach oben. Die Analysten der Deutschen Bank hatten die Aktie zum Kauf empfohlen; sie glauben, dass sich das Unternehmen künftig wieder stärker auf die Profitabilität konzentrieren wirdDeutsche Telekom sackten um 8 Prozent bzw 0,71 Euro auf 8,16 Euro nach unten. Das lag aber hauptsächlich an der hohen Dividende. Der Telekommunikationsdienstleister zahlte eine Dividende von 0,70 Euro je Aktie. SGL Carbon stiegen um 1,9 Prozent auf 32,00 Euro. Der Platow Brief vermutet, dass VW den Anteil am Hersteller von Carbon-Produkten aufstocken will. VW schlossen um 0,2 Prozent höher bei 128,45 Euro.INDEX zuletzt +/- % DAX 6.339,94 +0,38% DAX-Future 6.332,00 +0,55% XDAX 6.330,79 +0,55% MDAX 10.196,44 -0,34% TecDAX 752,47 +0,08% SDAX 4.817,28 +0,29%DJG/mif/clnCopyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.
- Lang & Schwarz - Wichtige Marke: 6,50 Euro!!
LANG & SCHWARZ - WKN: 645932 - ISIN: DE0006459324Börse: Xetra in Euro / Kursstand: 7,56 EuroAus dem langfristigen Aufwärtstrend herausgefallen, ist nun die Marke um 6,50 Euro wichtig für die weitere Entwicklung der Aktie. Dort verläuft auch der gleitende Durchschnitt EMA200 (Woche), dessen nachhaltiger Bruch ein Verkaufssignal generieren würde.Kurse unterhalb des jüngsten Tiefs von 7,19 Euro könnten zunächst an die Unterstützung bei 6,50 Euro heran führen. Kann diese Marke dann nicht verteidigt werden, trübt sich der mittelfristige Ausblick deutlich ein und Rücksetzer bis 4,60 Euro scheinen denkbar. Um 9,00 Euro stellen zwei sich kreuzende Trendlinien einen markanten Widerstand dar.Kursverlauf vom 07.06.2010 bis 25.05.2012 (log. Kerzendarstellung / 1 Kerze = 1 Woche)Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.
- Wirecard - Das sieht nach Kaufsignal aus
Wirecard - WKN: 747206 - ISIN: DE0007472060Börse: Xetra in Euro / Kursstand: 14,54 EuroDie Aktie von Wirecard startete nach dem Hoch bei 15,02 Euro eine Konsolidierung. In dieser Woche durchbricht die Aktie den Abwärtstrend seit Anfang März bei aktuell 14,38 Euro. Damit deutet sich ein Kaufsignal an, das eine Aufwärtsbewegung in Richtung 15,2 und 17,50 Euro einleiten könnte. Sollte der Wert allerdings unter 14,38 Euro abfallen, dann wäre das Kaufsignal ad acta gelegt.Kursverlauf vom 19.03.2010 bis 25.05.2012 (log. Kerzendarstellung / 1 Kerze = 1 Woche)Professionelle Chartanalyse - Chart erstellt mit GodmodeChartingOffenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte:Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert
- Katalonien benötigt Finanzhilfen – Euro rutscht ab
Barcelona (BoerseGo.de) - Die spanische Region Katalonien kann offenbar ihre Schulden nicht mehr refinanzieren und benötigt Finanzhilfen der Zentralregierung in Madrid. "Es ist uns egal, wie sie es machen, aber wir brauchen Geld, um am Ende des Monats unsere Rechnungen zu zahlen", sagte der katalanische Präsident am Freitag laut Medienberichten. Der Euro rutschte anschließend auf ein neues 22-Monatstief gegenüber dem Dollar ab. Die europäische Gemeinschaftswährung verbilligte sich zeitweise auf 1,2495 Dollar, bevor sie sich wieder erholte.Katalonien und Valencia sind die beiden am höchsten verschuldeten Regionen Spaniens und sind für rund 60 Prozent der regionalen spanischen Staatsschulden verantwortlich, die in diesem Jahr refinanziert werden müssen.
- Jandaya Briefing - US-Konsumklima, Euro, Katalonien, Weidmann-Aussagen, Evonik, Facebook
Mit Jandaya live und direkt im Flow des Marktes. Jandaya Briefing: das Wichtigste des Tages - pünktlich um 16:00 Uhr auf Ihrem Trading-Desk: www.jandaya.deDie wichtigsten Meldungen des Tages:US-Konsumklima besser als erwartetDer US-Konsumklimaindex der Uni Michigan notiert im Mai nach endgültigen Angaben bei 79,3 Punkten. Erwartet wurde ein Wert von 77,9 nach 77,8 zuvor.Euro rutscht weiter ab – Katalonien benötigt HilfeDer Euro ist am frühen Nachmittag auf ein neues 22-Monatstief gegenüber dem Dollar gesunken. Die europäische Gemeinschaftswährung verbilligte sich zeitweise auf bis zu 1,2495 Dollar. Die spanische Region Katalonien kann möglicherweise ihre Schulden nicht mehr refinanzieren und benötigt Staatshilfe. Damit sind die Sorgen um die Eurozone nach Händlerangaben wieder in den Vordergrund gerückt. Auch die Aktienkurse in Europa gaben nach.Weidmann: Eurobonds können Krise nicht lösenBundesbank-Präsident Jens Weidmann hat sich erneut gegen die Einführung gemeinsamer Staatsanleihen der Euro-Staaten zum jetzigen Zeitpunkt ausgesprochen. Anzunehmen, dass durch Eurobonds die gegenwärtige Krise gelöst werden könne, sei "illusionär", sagte Weidmann der französischen Tageszeitung "Le Monde". Erst wenn es eine Haushaltsunion in Europa gebe, sei auch eine gemeinsamen Haftung für Schulden möglich.Schuldentilgungsfonds: Bundesregierung hat rechtliche ZweifelDie Bundesregierung zweifelt daran, dass das von den Oppositionsparteien vorgeschlagene Konzept eines europäischen "Schuldentilgungsfonds" mit der Verfassung vereinbar ist. Entsprechend äußerte sich Regierungssprecher Steffen Seibert am Freitag in Berlin. Die Bundesregierung habe deshalb eine rechtliche Prüfung veranlasst. SPD und Grüne schlagen vor, dass alle Staatsschulden der Euro-Staaten, die über 60 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) hinausgehen, in einem gemeinsamen Schuldentilgungsfonds vergemeinschaftet werden sollen.EU zieht mehrere Szenarien für Griechenland in BetrachtDie EU zieht mehrere Szenarien für Griechenland in Betracht. Dies sagte der Präsident des Europäischen Rates, Herman Van Rompuy, am Freitag. Priorität habe ein Szenario, wonach Griechenland in der Eurozone bleibe.Bundesregierung arbeitet an Wachstums- und Beschäftigungsimpulsen für EuropaDie Bundesregierung arbeitet an konkreten Vorschlägen für Wachstums- und Beschäftigungsimpulse in den wirtschaftlich angeschlagenen Euro-Staaten. Dies bestätigte Regierungssprecher Steffen Seibert am Freitag in Berlin. Einen Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel", wonach die Bundesregierung im Rahmen eines Sechs-Punkte-Plans auch Sonderwirtschaftszonen in den krisengeschüttelten Randstaaten der Währungsunion vorschlage, wollte Seibert weder bestätigen noch dementieren.Griechenland: Reformstau führt zu neuem MilliardenlochDer Reformstau in Griechenland könnte zu einem neuen Milliardenloch im griechischen Staatshaushalt führen. Das Fehlen einer handlungsfähigen Regierung seit Anfang März habe bereits zum Einbruch der Staatseinnahmen geführt, sagte ein Beamter des Finanzministeriums zur Nachrichtenagentur dpa. Dadurch könnte ein 1,3 Milliarden Euro großes Loch im Haushalt entstehen, sollte die Situation andauern.Evonik soll bald an die BörseDer Spezialchemiekonzern Evonik soll noch vor der Sommerpause an die Börse gebracht werden. In einer gemeinsamen Pressemitteilung verkündeten dies am Freitag der Evonik-Vorstand, die Hauptaktionärin RAG-Stiftung sowie der Finanzinvestor CVC Capital Partners. Aus Finanzkreisen verlautete, dass der Termin 25. Juni, der in den Medien als IPO-Start kursiert, möglicherweise nicht sicher ist. Grund dafür sei die für den 17. Juni geplante Neuwahl in Griechenland.Morgan Stanley will Facebook-Investoren entschädigenNach den Pannen rund um den Facebook-Börsengang will das Gemeinschaftsunternehmen der Konsortialbanken Morgan Stanley und Citigroup einige Investoren entschädigen, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet. Die Preise für ein paar tausend Kaufaufträge sollen demnach angepasst werden. Morgan Stanley will einen Teil des beim IPO eingestrichenen Gewinns für die Ausgleichszahlung der Investoren nutzen.Die wichtigsten Meldungen der Vorbörse können Sie hier nachlesen Jandaya Wake Up Call: das Wichtigste der VorbörseDen aktuellen Beitrag von Jandaya TV können Sie hier aufrufen: Felix Zulauf - Griechenland, Portugal, Irland und Spanien werden die Eurozone verlassen
- Thyssen Krupp - Schwäche halt an
Thyssen Krupp - WKN: 750000 - ISIN: DE0007500001Börse: Xetra in Euro / Kursstand: 14,11 EuroDie Aktie von Thyssen Krupp befindet sich seit Wochen in einer massiven Abwärtsbewegung. Dabei fällt der Wert heute wieder einmal auf ein neues Tief ab. Damit ist weiterhin von einer Abwärtsbewegung in Richtung 11,71 Euro auszugehen. Sollte die Aktie allerdings über 14,71 Euro ansteigen, wäre deutliche Erholung möglich.Kursverlauf vom 22.12.2011 bis 25.05.2012 (log. Kerzendarstellung / 1 Kerze = 1 Tag)Professionelle Chartanalyse - Chart erstellt mit GodmodeChartingOffenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte:Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert
- EUR/USD bricht auf neue Jahrestiefs ein!
EUR/USD - Euro gegenüber US-Dollar - ISIN: EU0009652759Kurs: 1,2507 USDDer Euro fährt heute wie der DAX Achterbahn: Nach dem Rallyschub am Vormittag bricht die Gemeinschaftswährung jetzt massiv ein und erreicht neue Jahrestiefs. Damit kann nun doch noch eine finale Abwärtswelle an die Unterstützungszone bei 1,2467 - 1,2485 USD folgen. Von dort aus wäre die nächste Erholung in Richtung 1,2626 - 1,2448 USD möglich.Alternativ beginnt diese Erholung sofort oberhalb von 1,2555 USD. Der Zielbereich bei 1,2626 - 1,2448 USD bildet den kurzfristig zentralen Widerstandsbereich. Erst oberhalb davon hellt sich das kurzfristige Bild leicht auf, dann kann eine weitere Erholung bis 1,2690 - 1,2700 und darüber 1,2730 - 1,2740 USD folgen.Kursverlauf vom 17.05.2012 bis 25.05.2012 (log. Kerzendarstellung / 1 Kerze = 1 Stunde)Professionelle Chartanalyse - Chart erstellt mit GodmodeChartingOffenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte:Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert
- Infineon - Chance auf Erholung bis ...
Infineon - WKN: 623100 - ISIN: DE0006231004Börse: Xetra in Euro / Kursstand: 6,04 EuroSeit einigen Tagen steht die Aktie von Infineon deutlich unter Verkaufsdruck. Aktuell fällt die Aktie auf den Aufwärtstrend seit September 2011 bei aktuell 6,04 Euro. Dreht die Aktie an dieser Stelle wieder nach oben, dann wäre eine Erholung in Richtung 6,81 Euro möglich. Falls es aber zu einem Tagesschlusskurs unter 6,04 Euro kommt, wäre die Erholung relativ unwahrscheinlich.Kursverlauf vom 20.12.2011 bis 25.05.2012 (log. Kerzendarstellung / 1 Kerze = 1 Tag)Professionelle Chartanalyse - Chart erstellt mit GodmodeChartingOffenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte:Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert
- Casino Guichard - Das könnte deutlich tiefer gehen
Casino Guichard - WKN: 853152 - ISIN: FR0000125585Börse: Euronext in Euro / Kursstand: 67,13 EuroDie Aktie von Casino Guichard erreichte Mitte März 2012 den Widerstand bei 75,74 Euro. Unterhalb dieser Marke lief der Wert einige Wochen seitwärts. In der letzten Woche durchbrach die Aktie die Unterstützung bei 69,73 Euro. Damit ergab sich ein klares Verkaufssignal. Dieses Signal dürfte in den kommenden Wochen zu Abgaben in Richtung 55,00 Euro führen. Sollte der Wert aber über 69,73 Euro ansteigen, dann wäre eine kurzfristige Rally möglich.Kursverlauf vom 31.122010 bis 25.05.2012 (log. Kerzendarstellung / 1 Kerze = 1 Woche)Professionelle Chartanalyse - Chart erstellt mit GodmodeChartingOffenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte:Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert
- Puma - Jetzt wird es eng
Puma - WKN: 696960 - ISIN: DE0006969603Börse: Xetra in Euro / Kursstand: 244,85 EuroDie Aktie von Puma versuchte ab Ende März den Ausbruch über den Widerstand 265,00 Euro. Zwar notierte der Wert im Hoch bei 277,05 Euro, aber ein signifikanter Ausbruch über diese Marke gelang der Aktie noch nicht. In den letzten Wochen geriet etwas unter Druck. Aktuell droht ein Rückfall unter die wichtige Unterstützungszone um 247,90 Euro. Sollte sich der Wert unter diese Zone etablieren, könnte es zu einer Abwärtsbewegung in Richtung 195,75 Euro kommen. Sollte sich der Wert aber doch noch über 265,00 Euro etablieren, dann wäre eine deutliche Rally möglich.Kursverlauf vom 26.11.2010 bis 18.05.2012 (log. Kerzendarstellung / 1 Kerze = 1 Woche)Professionelle Chartanalyse - Chart erstellt mit GodmodeChartingOffenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte:Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert
- Symrise - Mit Gewalt geht es nicht...
Symrise - WKN: SYM999 - ISIN: DE000SYM9999Börse: Xetra in Euro / Kursstand: 23,09 EuroDie Symrise Aktie schoss am Mittwoch dynamisch über das Allzeithoch hinaus und markierte ein neues bei 24,875 Euro. Nach dem heftigen Rücksetzer gestern stabilisiert sich der Wert nun. Idealerweise dreht er jetzt wieder nach oben und steuert erneut 24,875 Euro an. Oberhalb davon ist Platz bis ca. 28,50 Euro.Rücksetzer sollten nun möglichst nicht mehr tiefer gehen als 22,50 Euro, unterhalb davon sind für sehr kurzfristige Trader Stops möglich. Bei einem Tagesschluss unterhalb von 21,70 Euro müssten nochmals tiefe Korrekturen bis 20,90 - 21,11 eingeplant werden.Kursverlauf vom 06.12.2011 bis 25.05.2012 (log. Kerzendarstellung / 1 Kerze = 1 Tag)Professionelle Chartanalyse - Chart erstellt mit GodmodeChartingOffenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte:Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert
- CTS EVENTIM - Ab jetzt wieder aufwärts
CTS EVENTIM - WKN: 547030 - ISIN: DE0005470306Börse: Xetra in Euro / Kursstand: 24,33 EuroCharttechnischer Ausblick: Die CTS EVENTIM Aktie brach am 18.04. dynamisch über das Allzeithoch bei 27,00 Euro aus und kletterte schnell bis 30,25 Euro. Ebenso schnell ging es anschließend abwärts, der Rückfall unter 26,75 - 27,00 Euro sorgte für massives Verkaufsinteresse.Steil rutschte der Kurs bis an die 23,90 Euro-Marke zurück, wo sie nach einem Fehlausbruch gestern heute nach oben hin abprallen kann. Das Chartbild ist kurzfristig bärisch zu werten, allerdings schon spürbar überverkauft nach dem heftigen Rutsch.Charttechnischer Ausblick: Die CTS EVENTIM Aktie sollte nun ausgehend von der wichtigen 23,90 Euro-Marke eine Kurserholung bis 25,80 - 26,00 und darüber hinaus ggf. 26,75 - 27,00 Euro starten. Gelingt im Zuge der mittel- bis langfristig weiterhin sehr bullischen Chartsituation ein nachhaltiger Anstieg über 27,50 Euro, wird ein neuer Rallyschub in Richtung 32,00 möglich.Eine Absicherung kann unterhalb von 23,00 Euro erfolgen, ein nachhaltiger Rückfall unter die dort liegende Aufwärtstrendlinie würde ein Verkaufsignal mit Ziel bei 19,60 Euro auslösen.Kursverlauf vom 25.05.2011 bis 25.05.2012 (log. Kerzendarstellung / 1 Kerze = 1 Tag)Professionelle Chartanalyse - Chart erstellt mit GodmodeChartingOffenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte:Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert
- Bund Future - Blickrichtung weiter gen Norden
Bund Future - ISIN: DE0009652644Börse: Eurex / Kursstand: 143,90 PunkteMaßgeblicher richtungweisender Future für den deutschen Rentenmarkt im adjustierten EndloskontraktDer Bund Future befindet sich in einer dynamischen Aufwärtsbewegung. In den letzten Tagen hatte er aber leichte Schwierigkeiten weiter voran zu kommen. Das mittelfristige Ziel liegt aber weiterhin bei 146,00 Punkten. Erst ein Rückfall unter 143,03 Punkte würde vermutlich etwas Verkaufsdruck aufkommen lassen.Kursverlauf vom 15.02.2012 bis 25.05.2012 (log. Kerzendarstellung / 1 Kerze = 1 Tag)Professionelle Chartanalyse - Chart erstellt mit GodmodeChartingOffenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte:Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert
- MÄRKTE EUROPA/Eindeckungskäufe sorgen für Gewinne
FRANKFURT (Dow Jones) - Eindeckungskäufe vor dem langen Wochenende sorgen für Gewinne an Europas Aktienmärkten. "Angesichts des schwachen Monats Mai dürften gerade Hedgefonds nicht gewillt sein, in diesem überverkauften Markt 'short' zu sein. Denn jede 'bullishe' Schlagzeile kann einen kräftigen Anstieg der Kurse bewirken", sagt ein Börsianer. Zu Wochenbeginn wird nicht nur der Pfingstmontag begangen, sondern in den USA steht auch der "Memorial Day" auf der Agenda.Ein anderer Händler argumentiert dann auch mit der Nachricht, dass die spanische Bankia mit zwei Staatsbanken verschmolzen werden soll. "Damit würde das angeschlagene Kreditinstitut aus dem Schussfeld der Märkte gezogen werden". Der Euro-Stoxx-50 zieht um 0,5 Prozent auf 2.166 Punkte an, der DAX legt um 0,8 Prozent auf 6.368 Punkte zu. Gesucht sind Versicherer, die im europäischen Schnitt um 1,2 Prozent zulegen, für Bauwerte geht es im Mittel um 0,6 Prozent nach oben.Zinsen für Italien und Spanien sinkenGleichzeitig sinken die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen aus Spanien und Italien. Beide Länder in der Peripherie des Euroraums gelten für den Fall eines Austritts Griechenlands aus dem Gemeinsamen Währungsgebiet als nächste Wackelkandidaten. Auch der Euro zieht zum Dollar an und erholt sich um 0,5 Prozent vom Tagestief.Aus fundamentaler Sicht halten Analysten die Lage aber weiter für kritisch. "Sowohl der Euroraum-Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe als auch der ifo-Geschäftsklimaindex streuten am Vortag noch einmal ordentlich Salz in die Wunde namens Staatsschuldenkrise", sagt Thu Lan Nguyen von der Commerzbank. Beide Indikatoren signalisierten, dass das Gemeinsame Währungsgebiet als Ganzes weiter schrumpfen werde und selbst dem bisherigen Zugpferd Deutschland die Puste ausgehe.Am Nachmittag steht mit der von der Universität zu Michigan ermittelten Stimmung der US-Verbraucher dann noch ein etwas wichtigeres Konjunkturdatum auf einer ansonsten eher spärlich bestückten Agenda makroökonomischer Kennziffern. Für die zweite Umfrage im Mai rechnen Volkswirte mit einem Indexstand von 77,8 nach ebenfalls 77,8 Punkten bei der ersten Umfrage. Im April belief sich der Stimmungsindikator auf 76,4 Punkte.Deutsche Telekom bloß "optisch" unter DruckGegen den Trend verlieren Telekommunikationswerte europaweit durchschnittlich 1,2 Prozent. Einerseits sind die Short-Positionen in diesen defensiven Aktien in der Regel nicht besonders hoch, was den Eindeckungsbedarf in Grenzen hält. Andererseits leidet der Sektorindex unter den Verlusten beim Schwergewicht Deutsche Telekom, deren Papiere um 7,9 Prozent auf 8,17 Euro nachgeben. Allerdings ist der herbe Rücksetzer bloß "optischer" Natur, denn der Telekommunikationsdienstleister bringt am Freitag eine Dividende von 0,70 Euro je Aktie unter die Anleger. Gemessen am Schlusskurs des Vortags ist das ein Abschlag von 7,9 Prozent.Für Siemens geht es hingegen um 2,4 Prozent auf 68,72 Euro nach oben. Die Analysten der Deutschen Bank haben die Aktie zum "Kauf" empfohlen, sie glauben, dass sich das Unternehmen künftig wieder stärker auf die Profitabilität fokussieren wird. SGL Carbon steigen um 1,9 Prozent auf 32,02 Euro. Der Platow Brief spekuliert, dass VW den Anteil am Hersteller von Carbon-Produkten aufstocken will.INDEX Stand +-% Euro-Stoxx-50 2.166,57 +0,47% Stoxx-50 2.282,05 +0,16% DAX 6.374,71 +0,93% FTSE 5.353,07 +0,06% CAC 3.050,07 +0,39% EUREX Stand +-Ticks Bund-Future 143,86 -13 DEVISEN zuletzt '+/- % Fr, 8.54 Uhr Do, 18.00 Uhr EUR/USD 1,2593 0,27% 1,2559 1,2583 EUR/JPY 100,1549 0,15% 100,0078 100,0095 EUR/CHF 1,2016 0,00% 1,2016 1,2025 USD/JPY 79,5275 -0,15% 79,6470 79,4800 GBP/USD 1,5681 0,07% 1,5671 1,5697 DJG/jej/rosCopyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.
- Aixtron - Jetzt wird es eng für die Bullen
Aixtron - WKN: A0WMPJ - ISIN: DE000A0WMPJ6Börse: Xetra in Euro / Kursstand: 12,85 EuroAm 16. März errichte die Aktie von Aixtron nach einer mehrmonatigen Rally ein Hoch bei 14,58 Euro. Nach einem Rücksetzer auf 12,10 Euro attackierte die Aktie Anfang Mai 2012 dieses Hoch, scheiterte aber daran. Aktuell notiert die Aktie wieder auf der Unterstützung bei 12,10 Euro. damit droht nun ein Doppeltop. Fällt die Aktie per Tagesschlusskurs unter 12,10 Euro ab, dann droht eine Verkaufswelle in Richtung 9,85 Euro. Sollte die Aktie aber über 12,85 Euro ansteigen, wäre eine Rally gen 14,58/85 Euro möglichKursverlauf vom 26.01.2011 bis 25.05.2012 (log. Kerzendarstellung / 1 Kerze = 1 Tag)Professionelle Chartanalyse - Chart erstellt mit GodmodeChartingOffenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte:Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert
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