- Sonnenrekord: Solarzellen liefern so viel Strom wie 20 Atommeiler
Über Deutschland strahlt die Sonne, und die Solaranlagen laufen auf Hochtouren. Erstmals haben sie 22.000 Megawatt Strom produziert. Das entspricht der Leistung von rund 20 Kernkraftwerken - ein neuer Rekord. Probleme gibt es allerdings mit den Netzen.
- Schnickschnack statt Literatur: Haus der traurigen Bücher
Wo bekommt man aztekische Traumpüppchen und Lavendelseife in Blumenform? Natürlich im Buchladen! Die großen Filialketten haben unsere Tempel der Lesekultur in Ramschrampen für Flitter und Firlefanz verwandelt. So etwas haben Bücher nicht verdient.
- Wütende IWF-Chefin: Lagarde rechnet mit den Griechen ab
"Helft euch selbst und zahlt endlich Steuern!" Unverblümt sagt Christine Lagarde den Griechen die Meinung. In einem Interview gibt die IWF-Chefin jegliche diplomatische Zurückhaltung auf. Sie habe mehr Mitleid mit afrikanischen Kindern als mit Schülern in Griechenland.
- Antrag auf Staatshilfe: Spanische Krisenbank braucht weitere 19 Milliarden Euro
Die angeschlagene Großbank Bankia zieht Spanien noch tiefer in die Schuldenkrise. Das notleidende Institut fordert weitere Staatshilfen von 19 Milliarden Euro. Die Rating-Agentur Standard & Poor's reagiert umgehend mit einer Herabstufung des Geldhauses. Es ist nicht der einzige Problemfall.
- Hoffen auf Investoren: Schlecker bekommt Galgenfrist von einer Woche
Die Entscheidung über Schleckers Zukunft soll am 1. Juni fallen. Bis dahin haben die Gläubiger den Interessenten für die Drogeriekette Zeit gegeben, Angebote abzugeben. Findet sich kein Geldgeber, wird das Unternehmen zerschlagen. 14.300 Beschäftigten droht die Entlassung.
- Enteignung von Repsol: EU verklagt Argentinien vor WTO
Der Streit um die Enteignung des spanischen Repsol-Konzerns wird ein Fall für die Welthandelsorganisation WTO: Die EU hat Argentinien wegen der umstrittenen Verstaatlichung des Energieunternehmens YPF verklagt. Brüssel wirft der Regierung in Buenos Aires Protektionismus vor.
- Wachstumskonzept aus dem Kanzleramt: Merkels Plan für Europa
Hollande fordert, Merkel reagiert: Die Kanzlerin bastelt nach SPIEGEL-Informationen an einem Wachstumskonzept für Europa - das empfiehlt jedoch vor allem typisch deutsche Lösungen. Die überraschendste Idee ist die Einrichtung von Sonderwirtschaftszonen. Aber kann sie wirklich funktionieren?
- EnBW-Deal: Baden-Württemberg verklagt Stromkonzern auf zwei Milliarden Euro
Der Deal war von Anfang an umstritten, als Baden-Württemberg EnBW-Anteile vom französischen Energiekonzern EdF kaufte. Mittlerweile sind die Grünen an der Macht, jetzt fordert die Landesregierung zwei Milliarden Euro Schadensersatz. Begründung: Der Kaufpreis sei zu hoch gewesen.
- Nach Mitarbeiterbeschimpfung: Liqui-Moly-Chef will sich zurückziehen
"Jämmerlicher Spesenbetrüger" - so soll der Chef des Motorölherstellers Liqui Moly einen entlassenen Mitarbeiter in einer E-Mail an die gesamte Belegschaft genannt haben. Nach der öffentlichen Aufregung zieht er nun die Konsequenzen und will nicht mehr in der Öffentlichkeit auftauchen.
- Marode Sparkasse: Spaniens Bankenmisere schickt Euro auf Talfahrt
Hiobsbotschaften aus Spanien haben den Kurs des Euro gedrückt. Die Rettung der teilverstaatlichten Großsparkasse Bankia könnte deutlich teurer werden. Inzwischen ist von 15 Milliarden Euro mehr die Rede. Die Gemeinschaftswährung fiel nach entsprechenden Berichten auf 1,25 Dollar.
- Schuldenkrise: Wie Europa auf einen Euro-Abgang Griechenlands reagieren muss
Griechenland wankt. Noch will niemand offiziell über den möglichen Austritt des Landes aus dem Euro reden. Doch hinter den Kulissen laufen bereits die Planungen. Sollte es wirklich dazu kommen, müssten sowohl die Europäische Zentralbank als auch der Rettungsschirm mit viel Geld einspringen.
- Angst um Griechenland: Fonds stoßen Euro-Anlagen ab
Das Griechen-Drama alarmiert Geldprofis. Laut "Financial Times" ändern große Fonds ihre Strategie und trennen sich im großen Stil von Euro-Anlagen. "Unseren letzten Euro haben wir am 15. Mai verkauft", sagt ein Investor.
- Dividenden-Anspruch: Apple-Chef Cook verzichtet auf 75 Millionen Dollar
Ungewohnte Bescheidenheit bei Apple: Konzernchef Tim Cook will auf Dividendenansprüche in Höhe von 75 Millionen Dollar verzichten. Gründe dafür nennt er nicht. Doch sein restliches Gehalt dürfte seinen Lebensunterhalt sichern.
- Facebook-Börsengang: Zuckerberg rettete 111 Millionen Dollar durch Aktienverkauf
Mark Zuckerberg erzürnt die Kleinanleger von Facebook: Der Chef des Online-Netzwerks soll am Tag des Börsengangs ein Aktienpaket abgestoßen haben - kurz bevor der Kurs abstürzte und vielen Investoren große Verluste bescherte. Der Milliardär soll so mehr als hundert Millionen Dollar gerettet haben.
- Weibliche Führungskräfte: Merkel und Seehofer einigen sich auf Flexi-Quote
Kanzlerin Merkel und CSU-Chef Seehofer setzen auf die Flexi-Quote. Nach SPIEGEL-Informationen haben sie sich darauf geeinigt, dieses Modell für mehr Frauen in Führungspositionen gesetzlich zu verankern - statt einer festen Quote. Der Schritt soll die Gegner des Betreuungsgelds besänftigen.